Presse

  • Berliner Prop-Tech-Start-up erhält Technologieförderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
  • Im „Pilotprogramm Einsparzähler“ wird die Entwicklung smarter Heizungs- und Zirkulationspumpen mit bis zu 1,2 Millionen Euro unterstützt.
  • Mit smarten Pumpen lässt sich Verteilung und Verbrauch von Wärmeenergie in Gebäuden digitalisieren.

 

Berlin, 17. Dezember 2018. Der Energieeffizienzdienstleister perto treibt mit der Digitalisierung des Energieverbrauchs in Gebäuden die Wärmewende voran. Für die Entwicklung smarter Pumpen erhält perto eine Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Smarte Pumpen digitalisieren den Energieverbrauch in Gebäuden

Heizungs- und Zirkulationspumpen sind Teil jedes Heizungssystems. Sie versorgen Heizkörper, Duschen und Waschbecken mit Warmwasser und sind der größte Stromverbraucher in Gebäuden. Moderne Hocheffizienzpumpen verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom als alte, ungeregelte Pumpen. Smarte Hocheffizienzpumpen gehen noch einen Schritt weiter: Sie sind mit intelligenter Messtechnik ausgestattet und digitalisieren die Verteilung und den Verbrauch der gesamten Wärmeenergie in Gebäuden. Mit sekundenscharfer Auflösung lassen sich Livedaten des gesamten Heizungssystems darstellen.

„Heizungs- und Brauchwasserpumpen werden künftig wesentlicher Bestandteil jeder Gebäudeleittechnik sein, da sie alle Wärmeenergieflüsse sichtbar machen“, erklärt Dev Mishra, Entwicklungsingenieur bei perto. „Durch die smarte Messtechnik lässt sich vergleichsweise einfach ein digitaler Zwilling des Heizungssystems erstellen. Anschließend können durch einen selbstlernenden Algorithmus Einsparmaßnahmen identifiziert werden. So lässt sich beispielsweise der Energieeinsatz, aber auch Wartungsarbeiten mindern sowie Systemstörungen aufdecken.“

BMWi unterstützt Technologieentwicklung mit bis zu 1,2 Millionen Euro

Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das Projekt im Rahmen des „Pilotprogramms Einsparzähler“ mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 1,2 Millionen Euro für die Technologieentwicklung, tatsächliche Energieeinsparungen und Marketing.

Digitalisierungskonzept auf weitere Gerätegruppen anwendbar

„Wir freuen uns, dass unser Konzept – ineffiziente elektrische Geräte durch Hocheffizienzgeräte auszutauschen und diese online zu bringen – das BMWi überzeugt hat“, sagt Frank Krischok, Gründer und Geschäftsführer von perto. „Der Austausch alter, ungeregelter Pumpen durch Hocheffizienzpumpen ist eine Maßnahme, die sich bereits nach kurzer Zeit lohnt. Die neuen Pumpen gleich mit smarter Messtechnik auszurüsten und mit einer IoT-Plattform zu verbinden, ist folgerichtig. Das Prinzip lässt sich auf weitere Geräte anwenden und ist beliebig skalierbar, was wir bereits im nächsten Jahr zeigen wollen.“

Förderprogramm bringt Digitalisierung und Energieeffizienz zusammen

Um die Digitalisierung auch für Energieeffizienz nutzbar zu machen, hat das BMWi das „Pilotprogramm Einsparzähler“ aufgelegt. Gefördert werden innovative Pilotprojekte, durch die Endkunden Strom, Gas, Wärme und Kälte sparen können. Bei den Vorhaben geht es darum, Energieverbrauchsdaten zu erfassen und Energieeinsparpotenziale IT-gestützt und individualisiert zu ermitteln, um sie schließlich in eine Dienstleistung zu überführen.

Über perto

Der Energieeffizienzdienstleister perto zielt auf den Austausch ineffizienter elektrischer Geräte vornehmlich im B2B-Bereich. Das Unternehmen konzentriert sich auf geringinvestive Maßnahmen mit kurzer Amortisationszeit. Herzstück ist eine Software, die mittels Bilderkennung den individuellen Energieverbrauch berechnet und so potenzielle Einsparungen transparent macht. Der Rundumservice beinhaltet die Installation durch einen lokalen Fachhandwerker und den Fördermittelservice. Derzeit bietet perto den staatlich geförderten Austausch von Heizungs- und Zirkulationspumpen an. In Kürze wird der Service auf andere elektrischen Geräte und Anlagen ausgeweitet.

Kontakt
Dr. Sebastian Schröer
Geschäftsführender Gesellschafter
perto GmbH
Telefon: 0179 3281989
sebastian@perto.de

PDF (98 kB)

Berlin, 26. Juni 2018. Berlin will bis 2050 eine klimaneutrale Stadt sein. Der Senat hat sich deshalb zu ehrgeizigen Klimaschutzzielen auch für die eigenen Liegenschaften und die landeseigenen Unternehmen verpflichtet.

  • 30.000 Tonnen CO2 sollen bis 2025 eingespart werden
  • Sanierung von 46 Feuerwehrwachen und 18 Oberstufenzentren
  • Start-up-Verbund erhält 2-Millionen-Euro-Auftrag 

Ziel bis 2025: 30.000 Tonnen weniger CO2

So lässt auch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) Gebäude energetisch sanieren und setzt stärker auf erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und effizienzsteigernde Maßnahmen. Schon zwischen 2009 und 2015 konnte der Immobiliendienstleister für Berlin den jährlichen CO2-Ausstoß des bewirtschafteten Gebäudeportfolios um 23.000 Tonnen bzw. 21 Prozent reduzieren. Nun will das Unternehmen bis 2025 die CO2-Emissionen seines Gebäudebestands um weitere 30.000 Tonnen pro Jahr senken.

Feuerwehrwachen und Oberstufenzentren werden saniert

Den Auftakt bildet die energetische Sanierung von 46 Feuerwehrwachen und 18 Oberstufenzentren mit zusammen über 300.000 Quadratmetern. Bis Ende Oktober 2018 sollen Heizungsoptimierung und Gebäudeautomation den CO2-Ausstoß der Wärmeversorgung um über 20 Prozent reduzieren. Der Auftragswert beläuft sich auf über zwei Millionen Euro.

Start-up-Kooperation gewinnt Zuschlag für die Sanierung

Den Zuschlag erhielt nach öffentlicher Ausschreibung eine Arbeitsgemeinschaft aus den drei Start-ups eGain, myWarm und perto. Sie verknüpft drei geringinvestive Maßnahmen miteinander: die Temperaturprognosensteuerung der Heizkessel, den hydraulischen Abgleich des Heizungssystems und den Austausch ineffizienter Pumpen.

  • EGain sorgt anhand von Daten wie Außentemperatur, Dämmung, Lage zur Sonne, Verschattung und Wetterprognose für optimale Heizungssteuerung. Das spart bis zu 20 Prozent Wärmeenergie ein.
  • MyWarm leistet den hydraulischen Abgleich anhand von live an den Heizkörpern gemessenen Daten. Auch hier sind bis zu 20 Prozent Wärmeenergieersparnis realistisch.
  • Perto ersetzt veraltete Heizungs- und Zirkulationspumpen durch moderne Hocheffizienzpumpen, die bis zu 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.

B.E.M. überzeugt von Service und Potenzial

„Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir neue Wege gehen“, ist Andreas Tiemann überzeugt. Er leitet die Berliner Energiemanagement GmbH (B.E.M.), ein BIM-Tochterunternehmen, das für die klimapolitischen Ziele der Stadt mitverantwortlich ist. „Die drei beauftragten Start-ups erfüllen exakt unsere Bedürfnisse: Wir bekommen ein Bündel aus verschiedenen standardisierten Maßnahmen, die den täglichen Betrieb in den Liegenschaften kaum stören. Daher sind sie besonders geeignet für eine schnelle Sanierung unseres großen Gebäudebestands. Exakte Vorher-Nachher-Messwerte zeigen uns, wie viel CO2 wir tatsächlich eingespart haben. Wir sind überzeugt, dass die neuen, digitalen Technologien enormes Potenzial haben und wir damit unsere ambitionierten Einsparziele erreichen können. Gut finden wir auch, dass die Installation ausschließlich von lokalen Handwerksbetrieben durchgeführt wird und so das Handwerk in Berlin gestärkt wird.“

Kontakt

Auftraggeber
Andreas Tiemann
Geschäftsleitung / ppa.
Berliner Energiemanagement GmbH
Telefon: 0172 855 2643
andreas.tiemann@bem-berlin.de

Arbeitsgemeinschaft Auftragnehmer
Dr. Sebastian Schröer
Geschäftsführender Gesellschafter
perto GmbH
Telefon: 0179 3281989
sebastian@perto.de

PDF (126 kB)

Berlin, 26. Januar 2018. Das Berliner Start-up perto ist seit dem 1. Januar 2018 Partner im Innovationsprogramm „:agile accelerator“ der E.ON Energie Deutschland GmbH. In dem strategisch ausgerichteten Förderprogramm unterstützt E.ON jeweils drei Monate lang Start-ups und Einzelpersonen, die mit einer vielversprechenden innovativen Geschäftsidee zur Energiewelt von morgen überzeugen. E.ON CEO Dr. Johannes Teyssen ließ sich am 18. Januar von den perto Gründern Dr. Sebastian Schröer und Frank Krischok in Berlin das Geschäftsmodell präsentieren: Das Start-up setzt auf den schnellen und einfachen Austausch alter, ineffizienter Heizungspumpen durch moderne, energiesparende Hochleistungspumpen. Das große Energiesparpotenzial, das im Pumpentausch schlummert, hat den Energieriesen überzeugt: Das Gründer-Team kann sich nun über eine Finanzspritze und über diverse Coachings freuen.Auch bekommt perto die Möglichkeit, eigene Pilotprojekte gemeinsam mit E.ON zu realisieren. Beim „Demo Day“ Anfang Mai werden die Ergebnisse einem Kreis potenzieller Investoren vorgestellt.

Ansprechpartner

perto GmbH, Torgauer Straße12–15, 10829 Berlin
E-Mail: presse@perto.de, Telefon: 030 959984352
www.perto.de

PDF (414 kB)

Sie möchten über perto berichten?

Nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu uns auf! Wir vereinbaren ein Interview oder erstellen gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Content für Ihre Leser.

Unser Presseteam erreichen Sie unter:

E-Mail: presse@perto.de

Telefon: 030 959984352