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Berlin, 26. Juni 2018. Berlin will bis 2050 eine klimaneutrale Stadt sein. Der Senat hat sich deshalb zu ehrgeizigen Klimaschutzzielen auch für die eigenen Liegenschaften und die landeseigenen Unternehmen verpflichtet.

  • 30.000 Tonnen CO2 sollen bis 2025 eingespart werden
  • Sanierung von 46 Feuerwehrwachen und 18 Oberstufenzentren
  • Start-up-Verbund erhält 2-Millionen-Euro-Auftrag 

Ziel bis 2025: 30.000 Tonnen weniger CO2

So lässt auch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) Gebäude energetisch sanieren und setzt stärker auf erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und effizienzsteigernde Maßnahmen. Schon zwischen 2009 und 2015 konnte der Immobiliendienstleister für Berlin den jährlichen CO2-Ausstoß des bewirtschafteten Gebäudeportfolios um 23.000 Tonnen bzw. 21 Prozent reduzieren. Nun will das Unternehmen bis 2025 die CO2-Emissionen seines Gebäudebestands um weitere 30.000 Tonnen pro Jahr senken.

Feuerwehrwachen und Oberstufenzentren werden saniert

Den Auftakt bildet die energetische Sanierung von 46 Feuerwehrwachen und 18 Oberstufenzentren mit zusammen über 300.000 Quadratmetern. Bis Ende Oktober 2018 sollen Heizungsoptimierung und Gebäudeautomation den CO2-Ausstoß der Wärmeversorgung um über 20 Prozent reduzieren. Der Auftragswert beläuft sich auf über zwei Millionen Euro.

Start-up-Kooperation gewinnt Zuschlag für die Sanierung

Den Zuschlag erhielt nach öffentlicher Ausschreibung eine Arbeitsgemeinschaft aus den drei Start-ups eGain, myWarm und perto. Sie verknüpft drei geringinvestive Maßnahmen miteinander: die Temperaturprognosensteuerung der Heizkessel, den hydraulischen Abgleich des Heizungssystems und den Austausch ineffizienter Pumpen.

  • EGain sorgt anhand von Daten wie Außentemperatur, Dämmung, Lage zur Sonne, Verschattung und Wetterprognose für optimale Heizungssteuerung. Das spart bis zu 20 Prozent Wärmeenergie ein.
  • MyWarm leistet den hydraulischen Abgleich anhand von live an den Heizkörpern gemessenen Daten. Auch hier sind bis zu 20 Prozent Wärmeenergieersparnis realistisch.
  • Perto ersetzt veraltete Heizungs- und Zirkulationspumpen durch moderne Hocheffizienzpumpen, die bis zu 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.

B.E.M. überzeugt von Service und Potenzial

„Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir neue Wege gehen“, ist Andreas Tiemann überzeugt. Er leitet die Berliner Energiemanagement GmbH (B.E.M.), ein BIM-Tochterunternehmen, das für die klimapolitischen Ziele der Stadt mitverantwortlich ist. „Die drei beauftragten Start-ups erfüllen exakt unsere Bedürfnisse: Wir bekommen ein Bündel aus verschiedenen standardisierten Maßnahmen, die den täglichen Betrieb in den Liegenschaften kaum stören. Daher sind sie besonders geeignet für eine schnelle Sanierung unseres großen Gebäudebestands. Exakte Vorher-Nachher-Messwerte zeigen uns, wie viel CO2 wir tatsächlich eingespart haben. Wir sind überzeugt, dass die neuen, digitalen Technologien enormes Potenzial haben und wir damit unsere ambitionierten Einsparziele erreichen können. Gut finden wir auch, dass die Installation ausschließlich von lokalen Handwerksbetrieben durchgeführt wird und so das Handwerk in Berlin gestärkt wird.“

Kontakt

Auftraggeber
Andreas Tiemann
Geschäftsleitung / ppa.
Berliner Energiemanagement GmbH
Telefon: 0172 855 2643
andreas.tiemann@bem-berlin.de

Arbeitsgemeinschaft Auftragnehmer
Dr. Sebastian Schröer
Geschäftsführender Gesellschafter
perto GmbH
Telefon: 0179 3281989
sebastian@perto.de

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Berlin, 26. Januar 2018. Das Berliner Start-up perto ist seit dem 1. Januar 2018 Partner im Innovationsprogramm „:agile accelerator“ der E.ON Energie Deutschland GmbH. In dem strategisch ausgerichteten Förderprogramm unterstützt E.ON jeweils drei Monate lang Start-ups und Einzelpersonen, die mit einer vielversprechenden innovativen Geschäftsidee zur Energiewelt von morgen überzeugen. E.ON CEO Dr. Johannes Teyssen ließ sich am 18. Januar von den perto Gründern Dr. Sebastian Schröer und Frank Krischok in Berlin das Geschäftsmodell präsentieren: Das Start-up setzt auf den schnellen und einfachen Austausch alter, ineffizienter Heizungspumpen durch moderne, energiesparende Hochleistungspumpen. Das große Energiesparpotenzial, das im Pumpentausch schlummert, hat den Energieriesen überzeugt: Das Gründer-Team kann sich nun über eine Finanzspritze und über diverse Coachings freuen.Auch bekommt perto die Möglichkeit, eigene Pilotprojekte gemeinsam mit E.ON zu realisieren. Beim „Demo Day“ Anfang Mai werden die Ergebnisse einem Kreis potenzieller Investoren vorgestellt.

Ansprechpartner

perto GmbH, Torgauer Straße12–15, 10829 Berlin
E-Mail: presse@perto.de, Telefon: 030 959984352
www.perto.de

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